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Die Passiversatzform SEIN + ZU + Infinitiv

Wenn ihr schon ein bisschen Deutsch gelernt habt, wisst ihr vielleicht schon, wie man das Passiv mit Modalverben bildet. Ein Beispiel für das Passiv mit Modalverben ist ein Satz wie dieser …

Diese Rechnung muss bis nächste Woche bezahlt werden.

Es gibt aber alternative Möglichkeiten, diesen Satz auszudrücken. Eine dieser Alternativen ist die sogenannte Passiversatzform ‘sein + zu + Infinitiv’, um die es in diesem Beitrag geht.

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Alternativen zum Passiv: man und jemand

Die Passiversatzformen sind ein relativ schwieriges Thema für Deutschlernende. Wie es das Wort “Passiversatz” schon beschreibt, können sie Passivsätze ersetzen und Alternativen zum Passiv sein, Sie geben dem Sprecher (und Schreiber) mehr Möglichkeiten, sich auszudrücken, wenn er das Passiv nicht verwenden will.

In diesem Beitrag geht es um die Passiversatzformen allgemein und die konkreten Beispiele “man” und “jemand”.

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Das subjektlose Passiv mit ES (und Alternativen)

Wenn ihr das Passiv schon ein bisschen gelernt habt, wisst ihr sicher, dass das Akkusativobjekt eines Aktivsatzes zum Subjekt in einem Passivsatz wird, wie in diesem Beispiel im Präteritum

Aktiv: Die Gäste tranken drei Flaschen Wein.

Passiv: Drei Flaschen Wein wurden getrunken.

Meistens wird das Subjekt des Aktivsatzes im Passivsatz nicht gebraucht, denn die Idee des Passivs ist normalerweise, dass die Handlung wichtiger ist als der / die Handelnde.

Was passiert, wenn es im Aktivsatz kein Akkusativobjekt gibt?

Wenn ein Subjekt im Aktivsatz fehlt, kann man den Passivsatz mit dem unpersönlichen Personalpronomen ‘es‘ als Subjekt bilden oder andere Elemente des Aktivsatzes als “Subjektersatzfür den Passivsatz verwenden, wenn sich das Verb für das Passiv eignet.

Wie ihr Passivsätze mit ‘es‘ bildet und welche Alternativen ihr habt, ist das Thema dieses Artikels.

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Das Verb WERDEN für das Passiv

Das Verb WERDEN steht als Vollverb mit einer eigenen Bedeutung, die man mit dem englischen ‘become’ übersetzen kann.

Aber wenn es als Hilfsverb verwendet wird, bilden wir mit seiner Hilfe das Futur I, das Futur II, die Formen des Konjunktivs oder das Passiv. Es wird oft das “dritte Hilfsverb” neben SEIN und HABEN genannt.

In diesem Beitrag geht es um das Hilfsverb WERDEN für das Passiv.

 

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Das Präfix ge- im Partizip II

In der deutschen Sprache ist das Perfekt eine sehr wichtige Zeitform. Dafür braucht man aber das Partizip II. Einige von euch wissen nicht oder nicht so genau, wann man das Präfix ge- im Partizip II des Verbs braucht und wann nicht.

Deshalb lernt ihr in diesem Artikel ganz genau, wann ihr das Präfix ge- im Partizip II verwenden müsst.

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Das Zustandspassiv in allen 6 Zeitformen

Passiv ist nicht gleich Passiv, denn es gibt das Passiv nicht nur in verschiedenen Zeiten, sondern wir haben in der deutschen Sprache zwei Formen des Passivs: das Vorgangspassiv und das Zustandspassiv.
Das Vorgangspassiv ist die Passivform, die ihr normalerweise lernt, wenn ihr das Passiv kennenlernt. Man verwendet das Vorgangspassiv, wenn man in einem Kontext ausdrücken möchte, dass der Vorgang, die Handlung oder Aktion wichtiger ist, als das Subjekt, das agiert.
Aber was ist das Zustandspassiv? In diesem Artikel informiere ich euch über das Zustandspassiv. Dabei lernt ihr, was das Zustandspassiv ist, wie es gebildet wird und wann ihr es braucht.

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Das Verb WERDEN

Das Verb WERDEN nennen wir in der deutschen Sprache oft das “dritte Hilfsverb” neben SEIN und HABEN, denn es hat mehrere Funktionen und hilft bei der Bildung von bestimmten Konstruktionen im Satz.

Aber WERDEN kann auch alleine, das heißt als “Vollverb” ohne ein anderes Verb, stehen. Das Verb hat dann eine eigene Bedeutung. Wann WERDEN alleine stehen kann, ist das Thema dieses Beitrags.

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Aktiv und Passiv mit Modalverben – eine Tabelle

Für meine Schüler ist es nicht leicht, das Passiv zu bilden. Ein bisschen komplizierter wird es noch, wenn wir eine Konstruktion mit einem Modalverb haben.

Wir verwenden das Aktiv, wenn wichtig ist, WER etwas macht. Wir haben einen Agens, der agiert. Wenn wir Sätze im Aktiv schreiben, ist also der Akteur wichtig.

Das Passiv nehmen wir, wenn wir ausdrücken, dass etwas gemacht wird, aber der Agens nicht wichtig oder bekannt ist. Die Aktion oder Handlung ist also wichtiger als der Akteur.

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Aktiv oder Passiv?

Die meisten Sätze in der deutschen Sprache stehen im Aktiv. Das bedeutet, das Prädikat dieser Sätze wird im Aktiv verwendet. Trotzdem haben viele Menschen, die Deutsch lernen, den Eindruck, dass das Passiv im Deutschen öfter verwendet wird als in anderen Sprachen.

Es kommt sicher auf den Kontext an, ob die Verwendung des Passivs nötig ist oder sinnvoller ist als der Gebrauch des Aktivs, aber zunächst sollte klar sein, wann ihr das Aktiv verwenden könnt oder solltet, und wann das Passiv die bessere Alternative ist.

Denn leider kommt es vor, dass Texte und Gespräche zu stark mit Passivsätzen “gefüllt” sind und deshalb schwer zu lesen oder zu verstehen sind.

Darum möchte ich euch in diesem Beitrag etwas genauer erklären, wann ihr das Aktiv oder das Passiv verwenden könnt oder solltet.

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