einundeinhalb / eineinhalb / anderthalb

Hallo,

es gibt Ausdrücke, die wirklich so schwer zu merken sind, dass man sie immer wieder nachsehen muss, um sicher zu sein.

1,5  oder  1 ½ in Worten?

Meine Schüler fragen mich oft: „Wie schreibe ich „1,5“ in Worten?“

Natürlich könnte ich antworten: „eins Komma fünf“. Aber das war nicht der Sinn der Frage. Es geht ihnen um diese mysteriösen Ausdrücke mit „einund… ???“.

Der Duden sagt…

Ein Blick in den Duden bringt Klarheit. Erlaubt sind folgende Schreibweisen:

einundeinhalb

eineinhalb

anderthalb

Bei der Deklination von „einundeinhalb“ muss man ein bisschen aufpassen. Wenn man sagen möchte, dass man 1 ½ Wochen wegfährt, schreibt man es getrennt:

eine und eine halbe Woche  .

Dagegen wird „eineinhalb“ als Zahlwort nicht dekliniert und nicht getrennt geschrieben, aber das folgende Nomen steht im Plural:

eineinhalb Wochen .

Der Ausdruck „anderthalb“ ist ebenfalls ein Zahlwort, wird immer zusammen geschrieben und nicht dekliniert. Auch hier folgt das Nomen im Plural:

anderthalb Wochen .

 

SCHWER – SCHWIERIG

Hallo,

einige Schüler kombinieren die Wörter „schwer“ und „schwierig“ miteinander. Dann höre ich „schwerig“.  🙁

Das ist leider falsch.

 

Man muss „schwierig“ oder „schwer“ sagen, aber NICHT „schwerig“.

 

Noch ein Hinweis zur Bedeutung der Wörter:

Das Adjektiv „schwierig“ sagen wir nur, wenn etwas kompliziert, problematisch,… ist.

Es ist ein schwieriger Test.

 

Das Adjektiv „schwer“ verwenden wir, wenn etwas kompliziert, problematisch… ist:

Die Matheaufgabe ist schwer.

oder wenn etwas viel Gewicht hat:

Der Sack Kartoffeln ist sehr schwer. Er wiegt 20 kg.

Adjektive und ihre Gegenteile

Hallo,
heute beschäftigen wir uns mit Adjektiven und ihren Gegenteilen.
Wenn man die Adjektive zusammen mit ihren Gegenteilen lernt, ist es oft leichter, sich die Wörter zu merken.

Die kleine Tabelle zeigt eine kleine Liste mit Adjektiven und ihren Gegenteilen.

Gegenteile


Verwendung der Modalverben „müssen“, „sollen“, „sollte“

Grammatik im Fokus

Hallo,

die Verwendung der Modalverben ist oft ein Problem für meine Schüler. Deshalb möchte ich die Verwendung der Modalverben kurz erklären.

Im Prinzip verwenden wir die drei Modalverben, wenn wir sagen wollen, dass wir eine Aufgabe oder eine Pflicht haben.

 

müssen

Mit „müssen“ drücken wir eine Aufgabe / Pflicht aus, die von uns selbst kommt. Wir selbst denken, etwas ist unsere eigene Aufgabe. Die Aufgabe kommt nicht von einer anderen Person.

Ich muss etwas essen. Ich habe Hunger.

Hier ist für wichtig, dass ich esse. Es ist MEINE Pflicht / Aufgabe. => müssen.

 

sollen

Mit „sollen“ meinen wir Aufgaben / Pflichten / Befehle, die von einer anderen Person / anderen Personen kommen.

Der Arzt hat gesagt, ich soll das Medikament jeden Tag nehmen.

Hier kommt die Aufgabe von dem Arzt und ich mache, was er sagt. => sollen.

Es kann aber sein, dass ich einen Befehl (soll) selbst auch richtig oder wichtig finde. Dann kann ich natürlich sagen:

Ich muss das Medikament nehmen. Ich brauche es.

WICHTIG !!!

„nicht müssen“ bedeutet nicht „musn’t“! Es bedeutet wirklich, dass man etwas nicht machen muss. Wenn wir „musn’t“ sagen möchten, verwenden wir „nicht dürfen“.

 

sollte

Das Verb „sollte“ ist ein Spezialfall.

Es kommt von „sollen“ und kann mehrere Bedeutungen haben.

  1. „sollte“ als Empfehlung

    Du solltest weniger essen.

    Hier haben wir eine Empfehlung, die von einer anderen Person / anderen Personen kommt.

  2. „sollte“ als „sollen“ im Präteritum

    Ich sollte gestern schon um drei Uhr zum Zahnarzt kommen.

    Wir sehen hier eine Aufgabe / Pflicht in der Vergangenheit.

 

Die folgende Grafik zeigt die drei Verben.

müssen - sollen - sollte

 

In meinen Kursen erkläre ich euch gerne diese Grammatik.

Es gibt auch interessante Videos zu den Modalverben.

Für mehr Informationen zur deutschen Grammatik könnte dieses kleine Buch interessant sein:

Deutsche Grammatik – einfach, kompakt und übersichtlich

 

Hallo bei Deutsch-Coach.com !!!

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Auf diesen Seiten könnt ihr Deutsch lernen und trainieren, aber auch die deutsche Sprache und die deutschsprachigen Länder besser kennen lernen.

Ich heiße Tom und gebe euch als euer Deutsch-Coach Informationen, Strategien und Tipps, die euch beim Deutschlernen helfen und euch auf das Leben in Deutschland (oder in den deutschsprachigen Ländern) vorbereiten.

Die meisten Beiträge sind nicht lang, denn ein deutsches Sprichwort sagt:

In der Kürze liegt die Würze.

 

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Ich  wünsche euch viel Erfolg beim Deutschlernen und viel Spaß mit eurem Deutsch-Coach !

Tom Burghause


 

Die Ordinalzahlen / Ordnungszahlen

Grammatik im Fokus

Hallo,

heute widmen wir uns den Ordinalzahlen (auch Ordnungszahlen genannt).

Die Ordinalzahlen benutzen wir im Deutschen, wenn wir Dinge aufzählen und in ihrer Reihenfolge ordnen wollen.

Wir können sie – je nach Art des Textes – als Ziffer mit einem Punkt schreiben oder sie als Wörter ausschreiben.

Die Mannschaft steht auf dem vierten Platz.

Heute ist der 1. Juni.

Wir benutzen die Ordinalzahlen in der Regel mit dem bestimmten Artikel (der, die, das) und deklinieren sie wie die Akjektive.

Ich komme am (=an dem, Dativ) sechsten Juni.    »»»» Deklination „sechste“ im Dativ.

Von 1 bis 19 nehmen wir die Zahl und ergänzen: -te.   »»»» der zweite    

Ab 20 nehmen wir die Zahl und ergänzen: -ste.   »»»» der zweiundzwanzigste

 

Die Ordinalzahlen (die unregelmäßigen Formen in grün):

der, die, das, …

1. = erste
2. = zweite
3. = dritte
4. = vierte
5. = fünfte
6. = sechste
7. = siebte
8. = achte
9. = neunte
10. = zehnte

11. = elfte
12. = zwölfte
13. = dreizehnte
14. = vierzehnte
15. = fünfzehnte
16. = sechzehnte
17. = siebzehnte
18. = achtzehnte
19. = neunzehnte
20. = zwanzigste

21. =einundzwanzigste
22.= zweiundzwanzigste

30. = dreißigste
31. = einunddreißigste

40. = vierzigste
50. = fünfzigste
60. = sechzigste
70. = siebzigste
80. = achtzigste
90. = neunzigste
100. = (ein)hundertste

1000. = (ein)tausendste
10000. = zehntausendste
100000. = (ein)hunderttausendste
1000000. = (ein)millionste
1000000000. = (ein)milliardste

Das tägliche Training

Das tägliche Training (graue Schrift)

Hallo, das tägliche Training hilft dir mit täglichen Grammatik- oder Wortschatzübungen.
Viel Spaß !!!

Die Uhrzeiten (empfohlenes Niveau: A1)

 

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Wortschatz: Computer (empfohlenes Niveau: B1)

Das tägliche Training

Das tägliche Training (graue Schrift)

Hallo, das tägliche Training hilft dir mit täglichen Grammatik- oder Wortschatzübungen.
Viel Spaß !!!

Grammatik: Temporale Präpositionen (empfohlenes Niveau: A2)

 

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Konjunktiv II der Vergangenheit (empfohlenes Niveau: B2)

Das JAHR

Hallo,

die Verwendung des Wortes „Jahr“ ist manchmal problematisch, weil es in anderen Sprachen oft anders ist, und meine Schüler deshalb manchmal die Methoden verwechseln.

Wenn wir über ein Jahr sprechen wollen, haben wir zwei Möglichkeiten. Seht euch bitte die Beispiele an:

Die Olympischen Spiele fanden 1972 in München statt.
Die Olympischen Spiele fanden im Jahr 1972 in München statt.

Wir können BEIDE Möglichkeiten verwenden.

Aber FALSCH ist: „in 1972“.
Ein ähnliches Problem finden wir, wenn wir sagen möchten, wie alt jemand / etwas ist.RICHTIG ist:

Barbara ist 14.
Barbara ist 14 Jahre alt.

Aber FALSCH ist:

Barbara ist 14 Jahre.
Barbara hat 14 Jahre.

Das tägliche Training

Das tägliche Training (graue Schrift)

Hallo, das tägliche Training hilft dir mit täglichen Grammatik- oder Wortschatzübungen.
Viel Spaß !!!

Grammatik: Perfekt (empfohlenes Niveau: A1)

 

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Grammatik: Relativpronomen im Nominativ, Akkusativ oder Dativ (empfohlenes Niveau: B1)

Das tägliche Training

Das tägliche Training (graue Schrift)

Hallo, das tägliche Training hilft dir mit täglichen Grammatik- oder Wortschatzübungen.
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Wortschatz: Verkehr (empfohlenes Niveau: A2)

 

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Wortschat: Geld, Bank und Börse (empfohlenes Niveau: B2)

Habt ihr schon gewusst … ?

Schon gewusst

Habt ihr schon gewusst, dass es gar nicht so schwer ist, die nicht trennbaren Verben zu erkennen?

Es gibt nur neun Präfixe, bei denen das Verb NICHT TRENNBAR ist.

Diese neun Präfixe (mit einigen Beispielen) sind:

be-

bezahlen, besuchen, bekommen

 emp-

empfangen, empfinden

 ent-

entkommen, entnehmen, entfachen

er- 

ergeben, erdenken, erleben

ge-

gefallen, gebrauchen, gestalten

miss-

 missverstehen, missbrauchen, missinterpretieren

hinter-

hinterfragen, hintergehen

ver-

verkaufen, verlassen, vergeben

zer-

zerstören, zerfallen, zerbrechen

Alle anderen Prefixe stehen in den meisten Fällen vor trennbaren Verben, außer wenn die Betonung auf der zweiten Silbe liegt. Dann sind auch diese Verben nicht trennbar. (Beispiele: übersetzen, überbrücken)

Aber es gibt nur wenige Verben mit dieser Ausnahme. 🙂

 

 

Das tägliche Training

Das tägliche Training (graue Schrift)

Hallo, das tägliche Training hilft dir mit täglichen Grammatik- oder Wortschatzübungen.
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Wortschatz: Reisen (empfohlenes Niveau: A1)

 

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Wortschatz: Berufe (empfohlenes Niveau: B1)