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Der Komparativ und der Superlativ (Teil 2)

Grammatik im Fokus

Hallo,

vor einigen Tagen habe ich euch über den Komparativ informiert. Heute geht es mit dem Superlativ weiter.

Was ist der Superlativ?

Mit dem Superlativ drücken wir das Maximum bei Adjektiven und Adverbien aus.

 

 Wie wird der Superlativ gebildet? Es gibt zwei Varianten.

Er wird mit dem Adjektiv + ste(n) gebildet.

Helmut ist am kleinsten.

Helmut ist der kleinste Spieler.

 

Wie ihr in den Beispielen schon sehen konntet, gibt es zwei Möglichkeiten, den Superlativ zu verwenden.

 

Wann nehmen wir welche Variante und wann muss dekliniert werden?

Wenn nach dem Adjektiv/Adverb kein Substantiv folgt, nehmen wir die erste Variante.

Helmut ist am kleinsten.

Bei dieser Variante müssen wir nicht deklinieren, weil kein Substantiv nach „kleinsten“ steht.

 

Wenn nach dem Adjektiv/Adverb ein Substantiv folgt oder man es „in Klammern“ denken kann, nehmen wir die zweite Variante.

Helmut ist der kleinste Spieler.

Hier muss man deklinieren, weil nach „kleinste“ ein Substantiv folgt.

Ich kenne DEN kleinstEN Spieler. Er heiβt Helmut.

 

Bitte verwechselt die beiden Formen nicht.

FALSCH: Helmut ist der am kleinste Spieler.

 

Unregelmäβige Formen

Die schon beim Komparativ genannten unregelmäβigen Formen finden wir zum Teil auch beim Superlativ. Deshalb hier die Tabelle mit den unregelmäβigen Formen beim Komparativ und beim Superlativ.

Komparativ - slide_2

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Teil 1 (Der Komparativ) kann man hier noch einmal lesen.

Der Komparativ und der Superlativ (Teil 1)

Grammatik im Fokus

Hallo,

heute befassen wir uns mit dem Komparativ und nächste Woche mit dem Superlativ. Es geht also um die Steigerung der Adjektive oder der Adverbien.

Mit dem Komparativ vergleichen wir zwei Dinge oder Handlungen in ihren Eigenschaften, die mit Adjektiven oder Adverbien ausgedrückt werden.

Der Hund ist groß. Die Kuh ist größer (als der Hund).

Ich arbeite gern in der Nacht. Ich arbeite lieber am Morgen.

Der Superlativ beschreibt das Maximum.

Der Elefant ist am größten. / Der Elefant ist das größte Tier.

 

Wie bilden wir den Komparativ?

Der Komparativ wird bei den regelmäßigen Formen sehr einfach gebildet: ADJEKTIV/ADVERB + er.

Anders als im Englischen muss man den Komparativ auch bei Wörtern mit mehreren Silben immer mit -er bilden.   →   Den Komparativ bitte NIE mit „mehr“ bilden!!!

Mein Haus ist schöner als dein Haus.

Der Film war interessanter als das Fußballspiel.

Bei Adjektiven und Adverbien mit nur einer Silbe und bei wenigen anderen Adjektiven und Adverbien ändert sich der „normale“ Vokal in einen Vokal mit Umlaut.

a=>ä

o=>ö 

u=>ü

Manfred ist klug, aber Katja ist klüger.

Unregelmäßige Formen des Komparativs

Allerdings gibt es auch unregelmäßige Formen, die ihr unten sehen könnt.

nur Komparativ

Die Vergleichswörter „als“ und „wie“

Wenn wir in einem Satz zwei Dinge/Handlungen miteinander vergleichen und den Komparativ verwenden, MÜSSEN wir danach immer „als“ verwenden.

Die Katze ist größer ALS die Maus.

Aber wenn wir zwei Dinge/Handlungen gleich sehen, dann verwenden wir KEINEN KOMPARATIV und „so … wie“.

Deine Tochter ist SO schön WIE meine Tochter.

Das funktioniert auch bei negativen Vergleichen:

Unser Auto fährt NICHT SO schnell WIE euer Auto.

 

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Im zweiten Teil sprechen wir über den Superlativ.

 

Das Sprachrad „Wheel“ für feste Präpositionen – eine wirkliche Hilfe

Hallo,

ein guter Helfer beim Deutschlernen sind Sprachdrehscheiben.

Heute stelle ich euch das Sprachrad “Wheel – Präpositionen” von Hueber vor.

Mit diesem kleinen Helfer könnt ihr den Gebrauch von über 100 Adjektiven, Substantiven und Verben mit festen Präpositionen trainieren.

Wenn man an dem Rad dreht, erscheint links unten ein Ausdruck, bei dem die Präposition und die Angabe zu Akkusativ oder Dativ fehlt.

Deutsch - Wheel Präpositionen
Wheel“ für feste Präpositionen

Auf der rechten Seite des Rades kann man aber zugleich die nötige Präposition und den richtigen Fall (Akkusativ oder Dativ) sehen.

In der Mitte des Rades stehen einige Beispiele für Ausdrücke mit festen Präpositionen, bei denen immer Akkusativ (z.B. nach der Präposition “gegen”)  oder immer Dativ (z.B. nach der Präposition “bei”) folgt. Auch werden Beispiele für Ausdrücke mit festen Präpositionen genannt, wo – je nach Ausdruck – Akkusativ oder Dativ folgt (z.B. nach der Präposition “an”).

Die kleine und praktische Scheibe kann man hier bekommen:
Deutsch – Präpositionen: Wheel – Deutsch – Präpositionen

 

Ähnliche Sprachdrehscheiben gibt es für unregelmäβige Verben, Artikel, Modalverben, Adjektive und die Deklinationen (Adjektiv oder Dativ).