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Das Sprachrad „Wheel“ für unregelmäßige Verben – ein nützlicher Helfer

Hallo,

eine gute Innovation beim Lernen von Sprachen sind Sprachräder. Die Sprachdrehscheibe „WHEEL Deutsch – unregelmäßige Verben“ der Firma Hueber zeigt an ihrem Rand die wichtigsten unregelmäßigen Verben an.

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Das Perfekt – Die gesprochene Vergangenheit

Hallo,

wenn wir über die Vergangenheit sprechen, können wir drei Zeiten verwenden.

  1.  das Perfekt
  2.  das Präteritum
  3.  das Plusquamperfekt

In dieser kleinen Serie geht es vor allem um das Perfekt. In anderen Beiträgen informiere ich mehr über das Präteritum, zum Beispiel hier.

Informationen über das Plusquamperfekt findet ihr in diesem Blog oder bei Canoonet.

Wie in allen Sprachen ist es auch in der deutschen Sprache wichtig, dass wir wissen, wann wie die Zeiten verwenden. Deshalb beginnen wir mit der Frage:

 

Wann verwenden wir das Perfekt oder das Präteritum?

Normalerweise verwenden wir das Perfekt und das Präteritum, wenn wir über etwas sprechen, das in der Vergangenheit war. Die Aktion ist abgeschlossen, also zu Ende.

Aber:

Das Perfekt nehmen wir meistens beim SPRECHEN. Das Perfekt ist informell und wird im Alltag verwendet.

Beispiel:

Der Mann ist über die Straße gegangen und hat eine Frau gesehen, die ihm sehr gefallen hat.

Das Präteritum nehmen wir meistens beim SCHREIBEN, zum Beispiel in Berichten, die wir schreiben. So kann man das Präteritum oft in Büchern oder Zeitungen finden.

Das Präteritum ist formeller als das Perfekt.

Beispiel:

Der Mann ging über die Straße und sah die Frau, die ihm sehr gefiel.

 

… keine Regel ohne Ausnahme:
  • Es ist sinnvoll und praktisch (aber nicht obligatorisch !!!), einige Verben auch beim Sprechen im Präteritum zu verwenden. Oft sind es diese Verben:
  1. haben  ⇒  hatte
  2. sein  ⇒  war
  3. ‚es gibt‘  ⇒  es gab
  4. Modalverben:
    1. können  ⇒  konnte
    2. wollen  ⇒  wollte
    3. müssen  ⇒  musste
    4. dürfen  ⇒  durfte
    5. sollen  ⇒  sollte
    6. möchten  ⇒  mochte / wollte
    7. mögen  ⇒  mochte
  • Wenn etwas vergangen ist und Konsequenzen für die Gegenwart hat, nehmen wir IMMER das PERFEKT.

Wir verwenden hier nie das Präteritum!

Beispiel:

Gestern habe ich die Wäsche gewaschen. Sie ist aber noch nicht trocken.

 

  • Wenn wir über etwas sprechen, das in der Vergangenheit begonnen hat und in der Zukunft endet, können wir beim Sprechen auch das Perfekt verwenden, aber nicht das Präteritum. In diesen Situationen sehen wir uns in der Zukunft, in der wir zurück in die Vergangenheit schauen.

Beispiele:

Morgen haben wir die Küste erreicht.

Im nächsten Jahr ist das Haus fertig gebaut.

  • Wenn wir diese Sätze formeller sagen möchten, funktioniert das mit dem Futur II.

Morgen werden wir die Küste erreicht haben.

Im nächsten Jahr wird das Haus fertig gebaut sein.

In den nächsten Beiträgen beantworte ich die Fragen:

  • Wie bilden wir das Perfekt?
  • Das Partizip II – Wie geht das?
  • Das Perfekt mit ‚haben‘ oder mit ’sein‘
  • Wie funktioniert das Perfekt im Satz?

Das tägliche Training

Das tägliche Training (graue Schrift)

Bitte konjugiere folgende Verben im Präsens (Niveau: A1):

  1. sein:   du _____ wir _____ ihr _____
  2. fahren:   du _____ er _____ Sie _____
  3. nehmen:   es _____ wir _____ sie _____
  4. laufen:   ich _____ du _____ ihr _____
  5. haben:   du _____ wir _____ sie _____

Bitte konjugiere folgende Verben im Präteritum (Niveau: B1):

  1. sehen:   ich _____ er _____ wir _____
  2. sein:   du _____ wir _____ ihr _____
  3. haben:   es _____ ihr _____ Sie _____
  4. geben:   du _____ es _____ wir _____
  5. werden:   ich _____ sie _____ ihr _____

Die Lösungen gibt es hier.