Der Komparativ und der Superlativ (Teil 1)

Grammatik im Fokus

Hallo,

heute befassen wir uns mit dem Komparativ und nächste Woche mit dem Superlativ. Es geht also um die Steigerung der Adjektive oder der Adverbien.

Mit dem Komparativ vergleichen wir zwei Dinge oder Handlungen in ihren Eigenschaften, die mit Adjektiven oder Adverbien ausgedrückt werden.

Der Hund ist groß. Die Kuh ist größer (als der Hund).

Ich arbeite gern in der Nacht. Ich arbeite lieber am Morgen.

Der Superlativ beschreibt das Maximum.

Der Elefant ist am größten. / Der Elefant ist das größte Tier.

 

Wie bilden wir den Komparativ?

Der Komparativ wird bei den regelmäßigen Formen sehr einfach gebildet: ADJEKTIV/ADVERB + er.

Anders als im Englischen muss man den Komparativ auch bei Wörtern mit mehreren Silben immer mit -er bilden.   →   Den Komparativ bitte NIE mit „mehr“ bilden!!!

Mein Haus ist schöner als dein Haus.

Der Film war interessanter als das Fußballspiel.

Bei Adjektiven und Adverbien mit nur einer Silbe und bei wenigen anderen Adjektiven und Adverbien ändert sich der „normale“ Vokal in einen Vokal mit Umlaut.

a=>ä

o=>ö 

u=>ü

Manfred ist klug, aber Katja ist klüger.

Unregelmäßige Formen des Komparativs

Allerdings gibt es auch unregelmäßige Formen, die ihr unten sehen könnt.

nur Komparativ

Die Vergleichswörter „als“ und „wie“

Wenn wir in einem Satz zwei Dinge/Handlungen miteinander vergleichen und den Komparativ verwenden, MÜSSEN wir danach immer „als“ verwenden.

Die Katze ist größer ALS die Maus.

Aber wenn wir zwei Dinge/Handlungen gleich sehen, dann verwenden wir KEINEN KOMPARATIV und „so … wie“.

Deine Tochter ist SO schön WIE meine Tochter.

Das funktioniert auch bei negativen Vergleichen:

Unser Auto fährt NICHT SO schnell WIE euer Auto.

 

Für mehr Informationen zur deutschen Grammatik könnte dieses kleine Buch interessant sein:

Deutsche Grammatik – einfach, kompakt und übersichtlich


 

Im zweiten Teil sprechen wir über den Superlativ.

 

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