Archiv der Kategorie: C1

Die Endung -SCHAFT in Substantiven

In der deutschen Sprache finden wir viele Wörter mit der Endung „schaft“, zum Beispiel „Freundschaft“, „Wissenschaft“ oder „Landschaft“.

In den letzten Tagen hat mich eine Schülerin gefragt, was der Wortteil „SCHAFT“ in MannSCHAFT bedeutet.

In diesem Beitrag lernt ihr mehr darüber.

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Halloween

Am 31. Oktber jedes Jahres feiern viele Menschen in Deutschland Halloween. Wir sehen ausgehöhlte Kürbisse, die von innen mit Kerzen beleuchtet werden und Menschen, die Halloween feiern, verkleiden sich als Vampiere oder Gespenster. Einige haben schon lange auf dieses Fest gewartet, für andere ist nur ein importiertes Fest aus den USA. Halloween weiterlesen

Verben mit dem Genitiv – einige Beispiele

Einige bekannte Verben mit Genitivobjekt

Im zweiten Teil des Beitrags über die Verben im Genitiv folgt eine kleine Liste mit Verben, denen ein Genitivobjekt folgt. Diese Verben können aber mit einem zusätzlichen Objekt (Akkusativ oder Dativ) stehen. Viele der Verben mit einem Genitivobjekt sind reflexive Verben, deren Reflexipronomen oft im Akkusativ stehen. Verben mit dem Genitiv – einige Beispiele weiterlesen

Verben mit dem Genitiv – eine Einführung

Unter den Deklinationen wirkt der Genitiv für viele, auch für manchen Deutschen, wie ein schönes, aber recht exotisches Tier.

Menschen, die schon eine Zeit lang Deutsch lernen, wissen sicher schon, dass es einige Präpositionen mit dem Genitiv gibt. Zu den bekanntesten Präpositionen mit dem Genitiv gehören beispielsweise wegen, inklusive, exklusive oder auch außerhalb.

Allerdings gibt es auch Verben, die mit dem Genitiv (besser gesagt: Genitivobjekt) stehen können.

Verben mit dem Genitiv – eine Einführung weiterlesen

Beziehung ZU / MIT / ZWISCHEN / UNTER

Manchmal kommt es auf die Präposition an, um zu sehen, wie wir ein Wort verstehen müssen. Ein solches Beispiel finden wir bei dem femininen Nomen „Beziehung“.

Vor kurzem hat mich eine Schülerin gefragt, was der Unterschied zwischen einer Beziehung ZU jemandem und einer Beziehung MIT jemanden ist.

Darauf möchte ich heute in diesem Beitrag einmal näher eingehen. Beziehung ZU / MIT / ZWISCHEN / UNTER weiterlesen

Wilhelm Busch – der Autor von „Max und Moritz“

Heute lernt ihr Wilhelm Busch kennen.

Wilhelm Busch war einer der bekanntesten Autoren für Kindererzählungen, der aber auch Gedichte schrieb.
Hier seht ihr das Gedicht „Es war ein Blümlein“. Er hat dieses Gedicht 1874 geschrieben.

Wilhelm Busch - Sie war ein Blümlein (150%)

Bekannt wurde er jedoch vor allem durch die Kindererzählung „Max und Moritz“ aus dem Jahr 1865.

Hier noch seine Biografie:
Wilhelm Busch wurde am 15. April 1832 in Widensahl bei Hannover geboren. Er studierte zuerst Maschinenbau, dann an den Kunstschulen in Düsseldorf, Antwerpen und München. Busch war Mitarbeiter der „Fliegenden Blätter“ und des „Münchner Bilderbogen“.

Wilhelm Busch, Selbstporträt, 1894

Er wurde durch seine Bildergeschichten weltberühmt. Ab 1864 lebte er zurückgezogen erst in seinem Heimatdorf Wiedensahl, dann bis zu seinem Tode am 9. Januar 1908 in Mechtshausen (Harz).

Einige seiner Werke:
1865: Max und Moritz
1870: Hans Huckebein
1872: Die fromme Helene
1874: Die Kritik des Herzens
1879: Fipps der Affe
1884: Maler Klecksel
1909: Schein und Sein

Mehr Informationen über Wilhelm Busch findet ihr auf den ‚Wilhelm-Busch-Seiten‘.

 


Eines der bekanntesten Bücher von Wilhelm Busch ist Max und Moritz, hier als Audio- und Textbuch:

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Wo gibt es mehr als drei Geschlechter?

In der Grammatik der deutschen Sprache kennen wir drei Geschlechter (genders), die wir mit drei Artikeln ausdrücken.

Das sind die bestimmten Artikel der (maskulin), die (feminin) und das (neutral). Die unbestimmten Artikel sind ein, eine und ein.

Drei Artikel sind zu viele ???

Alles ist relativ, denn im internationalen Vergleich liegt die deutsche sprache damit noch im Mittelfeld. Es gibt also tatsächlich Länder oder Regionen, wo das System komplizierter ist.

Während es in der ganzen Welt viele Sprachen mit weniger Geschlechtern gibt,  finden wir auch Regionen, wo Sprachen noch mehr Geschlechter haben, nämlich bis zu fünf.

Man kann erkennen, dass wir vor allem im südlichen Afrika Sprachen mit mehr als drei grammatikalischen Geschlechtern finden. Auch in Regionen nördlich von Australien existieren einige Sprachen mit vier oder fünf Geschlechtern.

Die folgende Karte zeigt Sprachen mit Nomen ohne Geschlecht, mit zwei, drei, vier oder fünf Geschlechern.

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Number_genders.png Bildlizenz: Public Domain