Archiv der Kategorie: B2

Das Sprachrad „Wheel“ für feste Präpositionen – eine wirkliche Hilfe

Hallo,

ein guter Helfer beim Deutschlernen sind Sprachdrehscheiben.

Heute stelle ich euch das Sprachrad “Wheel – Präpositionen” von Hueber vor.

Mit diesem kleinen Helfer könnt ihr den Gebrauch von über 100 Adjektiven, Substantiven und Verben mit festen Präpositionen trainieren.

Wenn man an dem Rad dreht, erscheint links unten ein Ausdruck, bei dem die Präposition und die Angabe zu Akkusativ oder Dativ fehlt.

Deutsch - Wheel Präpositionen
Wheel“ für feste Präpositionen

Auf der rechten Seite des Rades kann man aber zugleich die nötige Präposition und den richtigen Fall (Akkusativ oder Dativ) sehen.

In der Mitte des Rades stehen einige Beispiele für Ausdrücke mit festen Präpositionen, bei denen immer Akkusativ (z.B. nach der Präposition “gegen”)  oder immer Dativ (z.B. nach der Präposition “bei”) folgt. Auch werden Beispiele für Ausdrücke mit festen Präpositionen genannt, wo – je nach Ausdruck – Akkusativ oder Dativ folgt (z.B. nach der Präposition “an”).

Die kleine und praktische Scheibe kann man hier bekommen:
Deutsch – Präpositionen: Wheel – Deutsch – Präpositionen

 

Ähnliche Sprachdrehscheiben gibt es für unregelmäβige Verben, Artikel, Modalverben, Adjektive und die Deklinationen (Adjektiv oder Dativ).

Friedrich von Schiller – ein Dichter der Weltliteratur

Hallo,

Friedrich von Schiller war einer der berühmtesten Dichter der Weimarer Klassik.  Neben der Dichtung widmete er sich auch der Philosophie und der Geschichte. Er schrieb zahlreiche Gedichte, Dramen und Essays, wovon viele zur Weltliteratur gehören.

Schiller wird oft mit Goethe, mit dem er gut befreundet war, in der Bedeutung seiner Literatur auf eine Stufe gestellt. Seine Werke zählen zur Pflichtlektüre an deutschen Schulen.

Das folgende Bild zeigt sein Gedicht „Kolumbus“, in dem er die Leistung des Seefahrers und Entdeckers Amerikas würdigt.

Kolumbus

 

Biografie

Johann Christoph Friedrich von Schiller wurde am 10. November 1759 als einziger Sohn eines Militärarztes und der Tochter eines Bäckers in Marbach am Neckar, Württemberg geboren.

Er hatte fünf Schwestern, mit denen er Gmünd, Lorch, und nach dem beruflich bedingten Wechsel des Vaters nach Ludwigigsburg in der dortigen Garnison auf.

Er besuchte er die Lateinschule und begann 1773 ein Studium der Rechtswissenschaften auf der Hohen Karlsschule. Da dieses Studium jedoch auf Befehl des Herzogs absolvieren sollte, war er kaum motiviert und begann er zwei Jahre später ein Studium der Medizin an der Militärakademie in Stuttgart, wo er 1780 promovierte.

Jedoch schon in dieser Zeit beschäftigt er sich sehr mit Literatur. Er las gemeinsam mit Kommilitonen Werke von Shakespeare, Lessing, Rousseau und seinem späteren Freund Goethe. Er tat dies heimlich, weil das Lesen dieser Autoren von der Militärakademie verboten war.

Seine eigene Karriere als Literat begann mit schon mit seinem ersten Stück „Die Räuber“, das 1782 zum ersten Mal aufgeführt wurde. Dieses Stück machte Schiller zu einem bedeutenden Protagonisten der Literaturepoche des „Sturm und Drang“. 

Flucht aus Würtemberg

Politisch verfolgt durch den Herzog von Würtemberg, floh Schiller wegen eines Schreibverbotes im Jahr 1782 zunächst nach Thüringen, zog aber im Jahr 1783 nach Mannheim, um dort am Theater in Mannheim zu arbeiten. 

In jenen Tagen entsthen weitere bedeutsame Theaterstücke, wie „Don Carlos. Infant von Spanien“ und „Kabale und Liebe“, welche sich beide zu Publikumserfolgen entwickeln. Dennoch litt er ständig unter Geldknappheit und musste sich teilweise Geld bei Freunden und bekannten leihen.

Sein Leben in Thüringen

1785 lernte Schiller in Leipzig seinen späteren Förderer, Christian Gottfried Körner, kennen. In den folgenden Jahren knüpfte er  in Weimar Kontakte zu Goethe, Herder und Wieland. Diese Autoren gelten heute als die wichtigsten Autoren der Weimarer Klassik.

Im Jahr 1790 wird er zum Hofrat ernannt und heiratet im selben Jahr Charlotte von Lengefeld. Beide Ereignisse verbessern auch seine finanzielle Lage. Auch sein Buch „Geschichte des Dreißigjährigen Krieges“ erscheint in jenem Jahr erstmals.

Friedrich von Schiller, 1794, portraitiert von Ludovike Semanowiz

Schiller hatte mehrere Staatsbürgerschaften inne. Zunächst als Württemberger auf die Welt gekommen, wurde später Bürger von Sachsen-Weimar. Im Jahr 1792, nur drei Jahre nach der französischen Revolution, wurde ihm er die französische Staatsbürgerschaft verliehen, womit Frankreich seinen Kampf für Freiheit und gegen Tyrannei durch das Theaterstück „Die Räuber“ anerkannte und würdigte.

In den folgenden Jahren intensivierte der Dichter seine Freundschaft mit Goethe und lernte auf Reisen weitere Persönlichkeiten der Zeitgeschichte kennen, etwa Schelling, Fichte, Hölderlin und die Gebrüder Humboldt.

Im Jahr 1797 entstanden im sogenannten „Balladen-Jahr“ seine bedeutenden Balladen-Gedichte „Der Taucher“, „Der Handschuh“, „Der Ring des Polykrates“, „Die Bürgschaft“.

1798 ließ er die „Wallenstein“-Trilologie, im Jahr 1800 „Maria Stuart“ folgen.

Ein weiteres, die Zeit prägendes Theaterstück, „Die Jungfrau von Orleans“, wurde 1801 erstmals in Berlin gezeigt.

Im Jahre 1802 erhielt Friedrich Schiller vom Kaiser auf Vorschlag des Herzogs von Weimar den Adelstitel und durfte sich fortan Friedrich VON Schiller nennen.

Friedrich von Schiller starb am 9. Mai 1805 in Weimar an einer Lungenentzündung.

Wenn ihr mehr über Friedrich von Schiller wissen möchtet, könnte dieses Buch für euch interessant sein:

 

Paul Nipkow – ein deutscher Pionier der Fernsehtechnik

Hallo,

Paul Julius Gottlieb Nipkow gilt für viele als der Erfinder des Fernsehens.

Der 1860 in Lauenburg (Pommern) geborene Techniker entwickelte 1883 seine spiralförmige „Nipkow-Scheibe“, mit der er ein Bild, wie ein Mosaik in einzelne Punkte zerlegen konnte, damit das Bild dann übertragen werden konnte.

Nach dem ersten Weltkrieg kam seine Scheibe zunächst häufig zum Einsatz, wurde jedoch später durch modernere Techniken ersetzt.

1935 wurde der erste öffentliche Fernsehsender der Welt, der nach Paul Nipkow benannt wurde, in Betrieb genommen. Dieser Fernehsender „Paul Nipkow“ (auch: Deutscher Fernseh-Rundfunk) sendete in dieser Zeit meist an Fernsehgeräte, die in Räumen für 20 bis 40 Personen standen.

Ebenfalls im Jahr 1935 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Naturwissenschaften durch die Johann-Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt verliehen.

Paul Nipkow starb im Jahr 1940 in Berlin und erhielt ein Staatsbegräbnis.

 

Mehr über Paul Nipkow findet ihr auf der Internetseite helles-koepfchen.de, die auch über andere Pioniere der Fernsehtechnik informiert.

Die Deutsche Welle veröffentlichte in ihrer Serie „Kalenderblatt“ einen kleinen Beitrag zu Paul Nipkow. Ihr könnt dort auch eine Audio-Datei hören und herunterladen.

 

Martin Luther – der Reformator

Hallo,

Martin Luther war einer der bekanntesten Persönlichkeiten des Mittelalters.

Er lebte von 1483 – 1546 und begann seine berufliche Laufbahn zunächst als Augustinermönch.

Später wandelte sich jedoch seine Haltung gegenüber der katholischen Kirche und er stand ihr und ihren Praktiken zunehmend kritisch gegenüber, was ihn schließlich zum „Reformator“ werden ließ.

Er wird deshalb als Gründer der evangelischen Kirche in Deutschland gesehen.

Zu seinen Lebensleistungen gehörte aber auch, dass er durch seine Bibelübersetzung einen wichtigen Beitrag zur Entstehung der neuhochdeutschen, einheitlichen Schriftsprache leistete.

Martin Luther war auch ein Freund klarer Worte, wie man es am Zitat sehen kann.

Öèôðîâàÿ ðåïðîäóêöèÿ íàõîäèòñÿ â èíòåðíåò-ìóçåå gallerix.ru

Wer mehr über Martin Luther erfahren möchte, kann das hier tun: Luther.de .

 

Blick nach Deutschland: Wie finde ich einen Job in Deutschland?

Hallo,

wer in Deutschland arbeiten möchte, sollte zuerst mit der Suche nach einer Arbeitsstelle beginnen.

 

Make it in Germany

Die Internetseite Make-it-in-Germany bietet interessante Informationen, die bei der Jobsuche und dem Start in Deutschland helfen können.

Die Seite, die von den Ministerien für Wirtschaft und Arbeit und der Bundesagentur für Arbeit entwickelt wurde, erklärt, welche Schritte nötig sind, um in Deutschland einen Job zu finden. Die Webseite ist auf Deutsch geschrieben, kann aber auch in Englisch, Französisch, Spanisch, und vielen anderen Sprachen gelesen werden.

Make-it-in-Germany informiert in einem Ratgeber über verschiedene Arten von Visa zur Einreise, die Anerkennung von Dokumenten und über Möglichkeiten der Jobsuche. Außerdem informiert die Seite, wie man sich um einen Job in Deutschland bewerben kann. Auch lernen Leser der Seite mehr über das Leben in Deutschland, zum Beispiel über das Gesundheitssystem, das Schulsystem, die Wohnungssuche und vieles mehr.

Auf Make-it-in-Germany bekommen Ausländer, die in Deutschland leben und arbeiten möchten, einen ersten, guten allgemeinen Überblick. Es ist möglich, einen Ratgeber im PDF-Format herunterzuladen. Man findet auch eine Jobbörse.

Spater sollte man sich, je nach Thema, auf speziellen Seiten, wie Stellenmärkten oder Wohnungsmärkten genauer informieren.

 

Die Bundesagentur für Arbeit und andere Anbieter

Wer Arbeit sucht, kann unter anderem auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit (Arbeitsagentur) nachsehen. Selbstverständlich findet man hier die Jobbörse der Arbeitsagentur, aber auch eine lange Liste mit Links anderer wichtiger Stellenbörsen.

Bei dieser großen Zahl der Anbieter findet man sicher bald seinen Traumjob.

Viel Glück bei der Jobsuche !!!

 

 

 

 

Konrad Lorenz – der berühmte Verhaltensforscher

Hallo,
heute bringe ich euch mal ein Zitat von Konrad Lorenz.

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Lorenz

Konrad Lorenz (1903 – 1985) war einer der bekanntesten Verhaltensforscher, der viele Beobachtungen bei Tieren machte, um ihr Verhalten zu erforschen.

Der Forscher, der überwiegend in Österreich und in Bayern lebte, erhielt 1973 den Nobelpreis für Medizin (zusammen mit dem Zoologen Karl von Frisch und dem Verhaltensforscher Nicolas Tinbergen).
Mehr zu Konrad Lorenz und seinem Leben findet ihr hier:
http://www.dieterwunderlich.de/Konrad_Lorenz.htm
oder hier:
http://austria-forum.org/…/Wisse…/Biographien/Lorenz,_Konrad

Carl Friedrich Gauß – das mathematische Genie

Hallo,

Carl Friedlich Gauß ist vielen Schülern sicher durch die Gaußsche Normalverteilung bekannt. Unten sehen wir die berühmte Kurve.

gauss_dichtefunktion

Die von Gauß entwickelte Theorie der Normalverteilung spielt noch heute eine wichtige Rolle in der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Insgesamt gilt Carl Friedrich Gauß (1777 – 1855) als einer der berühmtesten Mathematiker Deutschlands.

Von Gauß, der als ein teils kritischer, teils zynischer Mensch galt, sind auch Zitate in Erinnerung geblieben, wie dieses:

Eine Biografie über den berühmten Mathematiker findet ihr unter: gauss-göttingen oder unter uni-hamburg.de .

In seinem Buch „Die Vermessung der Welt“ erzählt Daniel Kehlmann die Lebensgeschichte von Gauß und seines Freundes Alexander Humboldt in Form eines Romans.

 

 

Johann Wolfgang von Goethe – der Dichterfürst

Hallo,

heute geht es um einen der bedeutendsten Dichter Deutschlands, um Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832).
Das Bild zeigt das Gedicht „Sommer“, das er 1810 verfasst hat.

Goethe - Sommer

Biografie

Johann Wolfgang von Goethe gilt als der bedeutendste Dichter Deutschlands. Er wurde am 28. August 1749 in Frankfurt am Main als Sohn eines Anwalts und einer Anwaltstochter geboren. Nachdem Goethe zunächst die Schule besucht hatte, wurde er später von seinem Vater im Haus unterrichtet. Bereits in jungem Alter interessiere er sich für Literatur, las in der Bibliothek seines Vaters und studierte schon mit vier Jahren erste Theaterstücke. Auch begann er mit dem Schreiben kurzer Erzählungen und Fantasiegeschichten.

Sein Jurastudium in Leipzig brachte ihn in Kontakt zu Künstlern und schulte sich in bildenden Künsten, etwa dem Holzschnitzen und dem Radieren.
Johann Gottfried Herder wurde für den jungen Goethe, der ihn unterstüzte, als er seine ersten großen Werke wie das »Heideröslein« verfasste. Erst später – er war ab 1771 als Anwalt tätig schrieb er die Stücke “Götz von Berlichingen” im Jahr 1773 und “Die Leiden des jungen Werther” (1774).

1775 wurde Goethe Minister in Weimar, eine Tätigkeit, in der er jedoch keine Befriedigung fand. So widmete er sich erneut der Literatur und es entstanden Werke wie »Der Erlkönig« und »Das Göttliche«. Er beschäftigte sich auch mit Naturwissenschaften.

Ein einschneidendes Erlebnis war für Johann Wolfgang von Goethe eine Italienreise von 1786 bis 1790, wo er Friedrich Schiller kennen lernte. Es folgten bedeutende Werke wie “Der Zauberlehrling” oder “Die Braut von Korinth”. Der Dichter starb am 22. März 1832 in Weimar.

Heutzutage gehört Literatur von Johann Wolfgang von Goethe zur Pflichtlektüre an deutschen Schulen und das Goethe-Institut hat weltweit die Aufgabe, die deutsche Sprache, Kultur und Literatur zu fördern.

Wo findet man Informationen über Johann Wolfgang von Goethe?

Mehr Informationen über den berühmten deutschen Dichter findet ihr bei derweg.org. Auch Spiegel online informiert auf seiner Seite Projekt Gutenberg über ihn und sein Werk.


 

Bertha von Suttner – die erste Friedensnobelpreisträgerin

Hallo,

Bertha von Suttner war eine österreichische Schriftstellerin, Friedensforscherin und Pazifistin.

Ihre pazifistische Überzeugung verdeutlicht das folgende Zitat:

Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden.
(Quelle: https://natune.net/zitate/Bertha_von_Suttner)

Sie wurde am 9. Juni 1843 unter dem Namen Bertha Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau in Prag geboren.

1875 heiratete sie Arthur von Suttner in Wien und nahm dessen Namen an.

In der Folge zog es das Paar für neun Jahre in den Kaukasus, wo Bertha von Suttner als Schriftstellerin arbeitete, bevor sie 1885 sie nach Wien zurückkehrte.

1886 lernte Bertha von Suttner den Erfinder des Friedensnobelpreises, Alfred Nobel, kennen, der ihr pazifistisches Engagement unterstützte.

1889 erschien ihr berühmter pazifistischer Roman „Die Waffen nieder!“, der sie in der Friedensbewegung sehr bekannt macht.

Zwei Jahre später gründete sie die „Österreichische Gesellschaft der Friedensgesellschaft“ und wurde Vizepräsidentin des Internationalen Friedensbüros.

Im Jahr 1892 brachte sie die pazifistische Zeitschrift „Die Waffen nieder!“ heraus.

Bertha von Suttner wurde 1905 als erste Frau mit den Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Sie hatte dem Stifter, Alfred Nobel, die jährliche Vergabe dieses Preises Jahre vorher vorgeschlagen und wurde im fünften Jahr des Preises selbst ausgezeichnet.

Im Jahr 1913 wurde ihr wichtigster Roman „Die Waffen nieder““ verfilmt.

Sie starb am 21. Juni 1914 in Wien, nur wenige Wochen vor dem Beginn es ersten Weltkrieges am 1. August 1914.

Mehr Informationen über Bertha von Suttner findet ihr auf der Seite des Deutschen Historischen Museums , des Austria-Forums oder auf Wikipedia.

Das Buch „Die Waffen nieder!“ könnt ihr im Projekt Gutenberg von spiegel.de lesen.

 

Hermann Hesse – der Suchende

Hallo,

Hermann Hesse, geboren 1877, war ein deutscher Schriftsteller, der in seiner Literatur gerne zeitgeschichtliche Ereignisse und eigene Erlebnisse verarbeitete.

Der Autor lebte bis 1911 im Südwesten Deutschlands und unternahm dann eine Indienreise, von der er jedoch enttäuscht zurückkehrte.

Schließlich zog es ihn 1912 in die Schweiz, zunächst in die Hauptstadt Bern und dann in den südschweizer Kanton Tessin, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1962 lebte.

Zu seinen ersten bekanntesten Romanen zählen „Peter Camenzind“ und „Unterm Rad“. Nach dem ersten Weltkrieg, den er sehr kritisch begleitete folgten unter anderem die Erzählungen „Demian“, „Der Steppenwolf“ und „Die Morgenlandschaft“.

Das folgende Zitat macht deutlich, wie kritisch sich der Pazifist Hesse mit den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Zeit auseinandersetzte:

hermann-hesse

Für sein Werk „Das Glasperlenspiel“ wurde Hermann Hesse 1946 der Literatur-Nobelpreis verliehen.

Wer mehr über Herrmann Hesse erfahren möchte, kann auf der Internetseite über Hermann Hesse mehr Informationen finden.

Ein interessantes Video über Hermann Hesse findet ihr hier:

 

 

 

 

 

 

 

Johann Sebastian Bach – einer der ganz großen Komponisten

Hallo,

Johann Sebastian Bach gehört neben Ludwig van Beethoven zu den bedeutendsten klassischen Komponisten aus Deutschland.

Als prominentestes Mitglied einer großen Musikerfamilie war er ein vielseitiger Musiker, der nicht nur Musikstücke komponierte, sondern auch aktiv als Kantor (Chorleiter) und Pianist und Orgelvirtuose bekannt wurde.

Bach wurde am 21. März 1685 in Eisenach (Thüringen) geboren. Seine Eltern starben früh, sodass er in Ohrdruf bei seinem Bruder aufwuchs. Er wurde bereits in jungen Jahren zum Organisten ausgebildet und besuchte von 1700 bis 1703 die Michaelisschule in Lüneburg.

Danach wirkte Johann Sebastian Bach bis 1708 als Organist in Arnstadt und Mühlhausen, wo er dann auch seine Kusine, Maria Barbara Bach, zur Ehefrau nahm.

Johann Sebastian Bach im Jahre 1746, mit Rätselkanon (Ölgemälde von Elias Gottlob Haußmann aus dem Jahre 1748)

In den Jahren von 1708 bis 1717 beschäftigte ihn der Herzog von Sachsen-Weimar als Hoforganist und Kammermusiker. Während dieser Tätigkeit wurde er 1714 zum “Konzertmeister” befördert.
Nach 1717 wechselte Bach zum Hof des Fürsten Leopold von Anhalt in den Ort Köthen, wo er bis 1723 als Kammermusikdirektor am tätig war.

Sonata 1ma á Violino Solo senza Baßo di JSBach: Adagio; Autograph 1720

Im Jahr 1720 starb seine Frau Maria Barbara, doch bereits im folgenden Jahr heiratete er Anna Magdalena Wülken, welche 16 Jahre jünger war als er.

Von 1723 bis zu seinem Tod am 28 Juli 1750 war Johann Sebastian Bach Thomaskantor in Leipzig, wo er den Thomanerchor leitete und als Kantor der Thomaskirche in Leipzig wirkte. Diese Zeit ist für viele seine Hauptschaffensperiode, in der die meisten und bekanntesten Werke (unter anderem die „Johannespassion“, die „Mathäuspassion“, die „Clavierübung“) schuf. In den letzten Jahren seines Lebens litt er unter einer Augenkrankheit, die seine Arbeit stark beeinträchtigte.

Johann Sebastian Bach hinterließ der Nachwelt viele Meisterwerke der klassischen Musik. Eine Liste seiner Werke findet ihr beispielsweise bei bach.de.

Wer sich mehr über den Komponisten informieren möchte, wird ebenfalls  auf den Internetseiten von bach.de oder bei klassika.info fündig.

Ein kleines Video über das Leben von Johann Sebastian Bach findet ihr auf der Internetseite bachüberbach.de. Auf der Seite bachüberbach.de finden sich auch weitere Videos über mehrere Lebensphasen des Komponisten.

 

 

Carl Friedrich Benz – der Vater des Autos

Hallo,

Carl Friedrich Benz ist für viele der Vater des Autos, das auch Automobil genannt wird.

Carl Friedrich Benz

Der am 25. November 1844 in der Nähe von Karlsruhe geborene Ingenieur entwickelte im Jahr 1885 den “Patent-Motorwagen Nummer 1”, den er im Januar 1886 zum Patent beim Reichspatentamt anmeldete.

Der Wagen wog 250 Kilogramm und hatte drei Räder. Carl Benz baute das Fahrzeug vor allem aus Teilen von Fahrrädern, beispielsweise einem breiten Fahrradsitz und Holzreifen mit Gummibeschichtungen.

Neu war jedoch der Motor, den er hinter dem Sitz installierte.

Der „Patent-Motorwagen Nummer 3“

Zum Erfolg verhalf ihm auch seine Frau Bertha Benz, als sie mit den beiden Söhnen Richard und Eugen am 5. August 1888 ohne Wissen ihres Mannes eine längere Fahrt mit dem “Motorwagen Nummer 3” von Mannheim nach Pforzheim (106 km) unternahm.

Auf dem Weg musste sie zwar bei einem Apotheker Benzin für den Motor kaufen, aber ihre Fahrt bewies, dass das Auto funktionierte und für längere Strecken geeignet war.

Bertha Benz, die Ehefrau von Carl Benz

In der Folge interessierten sich die ersten Käufer für die Erfindung von Carl Benz, was seiner Firma Erfolg brachte.

Carl Benz starb am 4. April 1929 in Ladenburg.

Der Bayerische Rundfunk informiert auf seiner Internetseite mehr über die Geschichte des Automobils und über das Leben von Carl Benz.

Dort findet ihr auch ein interessantes Audio über Carl Benz.

Joachim Ringelnatz – Die Ameisen

Hallo,
viele sind im Moment auf Reisen.

Deshalb bringe ich euch heute mal das Reisegedicht „Die Ameisen“ von Joachim Ringelnatz.

Ringelnatz - Ameisen

 

Joachim Ringelnatz


Joachim Ringelnatz (Geburtsname: Hans Böttcher) wurde am 7. August 1883 in Wurzen (Sachsen) als Sohn eines Schriftstellers geboren. Nachdem er als sehr undisziplinierter Schüler vom Gymnasium in Leipzig verwiesen wurde, besuchte er eine Privatschule, die er mit der Obersekunda (11. Schuljahr) abschloss.

In den folgenden Jahren arbeitete er zunächst bei der Marine, wonach er ein kaufmännische Lehre absolvierte. Im Anschluss zog es ihn nach England, wo er als Hausmeister arbeitete. Später kehrte er nach Deutschland zurück, um in einem Münchener Reisebüro zu arbeiten.


1908 trat Joachim Ringelnatz erstmals künstlerisch in Erscheinung. Er durfte im Münchener Künstlerlokal „Simplicissimus“ seine Gedichte vortragen. Er begann im Folgenden, seine Gedichte zu publizieren, doch konnte davon nicht gut leben, sodass er weiterhin verschiedene Jobs (u.a. Bibliothekar und Reiseführer) übernehmen musste.

Nachdem er zwischen 1914 und 1918 als Soldat im ersten Weltkrieg gekämpft hatte, setzte er zunächst seine wechselhafte berufliche Laufbahn fort, wurde aber 1920 von der Berliner Kleinkunstbühne „Schall und Rauch“ als Kabarettist engagiert.
In dieser Zeit trug er humoristische Gedichte vor, die auf satirische Weise Erfahrungen aus dem Leben des Seemannes Kuttel Daddeldu erzählten. Kuttel Daddeldu war dabei eine von Joachim Ringelnatz erfundene Figur in seinen Gedichten.


Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 erhielt er Berufsverbot.
Am 17. November 1934 starb Joachim Ringelnatz als armer Mann in Berlin.