Archiv der Kategorie: B2

Martin Luther – der Reformator

Hallo,

Martin Luther war einer der bekanntesten Persönlichkeiten des Mittelalters.

Er lebte von 1483 – 1546 und begann seine berufliche Laufbahn zunächst als Augustinermönch.

Später wandelte sich jedoch seine Haltung gegenüber der katholischen Kirche und er stand ihr und ihren Praktiken zunehmend kritisch gegenüber, was ihn schließlich zum „Reformator“ werden ließ.

Er wird deshalb als Gründer der evangelischen Kirche in Deutschland gesehen.

Zu seinen Lebensleistungen gehörte aber auch, dass er durch seine Bibelübersetzung einen wichtigen Beitrag zur Entstehung der neuhochdeutschen, einheitlichen Schriftsprache leistete.

Martin Luther war auch ein Freund klarer Worte, wie man es am Zitat sehen kann.

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Wer mehr über Martin Luther erfahren möchte, kann das hier tun: Luther.de .

 

Präteritum und Partizip II – Wie lernen ?

Ihr wisst sicher, dass ihr das Partizip II eines Verbs für die Bildung des Perfekts, des Plusquamperfekts, des Futur II oder auch des Passivs braucht. Das Partizip II ist also wichtig und sollte gut gelernt werden, damit ihr ein gutes Deutsch sprechen könnt.

Wenn ihr Zeitung oder Bücher lest, seht ihr manchmal auch das Präteritum. Diese Vergangenheitszeit ist die geschriebene Sprache wichtig.

In diesem Beitrag geht es um eine Möglichkeit, wie ihr die Präteritum- und die Partizip-II-Formen der Verben leichter lernen könnt.

 

Das Partizip II aus ge- + Verbstamm + Endung

Das Partizip II wird aus dem Verbstamm eines Verbs im Infinitiv und der Endung -t oder -et (bei regelmäßigen Verben und den sogenannten gemischten Verben) oder der Endung -en (bei unregelmäßigen Verben) konstruiert.

In vielen Fällen steht das Präfix ge- vor dem Stamm. Zum Beispiel hat das regelmäßige Verb „malen“ im Partizip II die Form gemalt“.

 

Änderung des Verbstammes bei unregelmäßigen Verben

Der Verbstamm bei REGELMÄßiGEN VERBEN ändert sie nie !!! Aber das Problem sind die UNREGELMÄßIGEN VERBEN bei der Bildung des Partizips II . Wenn ihr das Partizip II bilden wollt, ändert sich bei diesen Verben oft der Verbstamm und es ist nicht immer leicht, ihre Partizip-II-Form zu lernen. So ändert sich beispielsweise der Verbstamm beim Verb „singen“  von „sing“ im Infinitiv (und im Präsens) zu „sung“ im Partizip II.

Aus der Infinitivform …

singen 

wird beispielsweise im Perfekt …

ich habe gesungen.

… und auch beim Präteritum

Dazu kommt, dass sich bei unregelmäßigen Verben auch der Stamm des Präteritums ändert und man deshalb manchmal drei verschiedene Verbstämme lernen muss.

Für unser Beispiel „singen“ haben wir drei verschiedene Verbstämme …

singen (Infinitiv)

sang (Präteritum)

gesungen (Partizip II)

Wie kann man diese Formen lernen?

Unregelmäßige Verben sind unregelmäßig, weil sie unregelmäßig sind. Deshalb gibt es keine Regel, nach der man sie lernen kann. Man kann aber Gruppen von unregelmäßigen Verben bilden, die den gleichen Stamm und die gleichen Veränderung haben.

Wie unser Beispiel „singen“ funktioniert auch das Verb „sinken„…

sinken (Infinitiv)

sank (Präteritum)

gesunken (Partizip II)

Wenn ihr euch die Mühe macht, die Verben in Gruppen zu notieren, könnt ihr die Verben lernen, die vergleichbar sind.

Zum Beispiel gibt es viele Verben, die einen Verbstamm mit -ei- haben, der sich im Präteritum zu -ie- und im Partizip II zu -ie- ändert, wie bei den Verben „bleiben“ oder „steigen“ …

bleiben / steigen (Infinitiv)

blieb / stieg (Präteritum)

geblieben / gestiegen (Partizip II)

Ihr könnt sehen, dass einige Verben ihre Präteritum-Form und ihr Partizip II auf die gleiche Art bilden.


Eine systematische Liste mit vielen unregelmäßigen Verben findet ihr HIER.



Mit diesem Buch könnt ihr mehr über die unregelmäßigen Verben lernen …

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Theodor Fontane – vom Apotheker zum reisenden Autor

Theodor Fontane gehört zu den bedeutendsten Dichtern und Schriftstellern des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Sein wohl bekanntestes Werk ist der Roman Effi Briest, in dem er den Lebensweg eines 17-jährigen Mädchens beschreibt, das einen wesentlich älteren Mann heiratet, jedoch in dieser Ehe nicht glücklich wird, und nach einem Ehebruch in die Isolation gerät. Viele rechnen sein literarisches Wirken dem „literarischen Realismus“ zu.

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Das Verb WERDEN für das Passiv

Das Verb WERDEN steht als Vollverb mit einer eigenen Bedeutung, die man mit dem englischen ‚become‘ übersetzen kann.

Aber wenn es als Hilfsverb verwendet wird, bilden wir mit seiner Hilfe das Futur I, das Futur II, die Formen des Konjunktivs oder das Passiv. Es wird oft das „dritte Hilfsverb“ neben SEIN und HABEN genannt.

In diesem Beitrag geht es um das Hilfsverb WERDEN für das Passiv.

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Was sind Partikeln?

Kennt ihr diese kleinen Wörter, die ihr nicht übersetzen könnt?    Wörter, wie in diesen Beispielen …

Du bist doch selbst schuld an deinen Problemen!

Machst du mal bitte die Tür auf?

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Partikeln in der deutschen Grammatik. Die Partikeln sind für viele, die Deutsch lernen, eine wirkliche Wissenschaft, weil es diese kleinen Wörter in anderen Sprachen in dieser Form oft nicht gibt.

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Leseverstehen: Der Mann, der niemals zu spät kam

Heute findet ihr hier eine Übung zum Leseverstehen.

Die folgende Geschichte handelt von einem Mann, der fast sein ganzes Leben nicht zu spät kam.

Ich habe zu dem Text ein Quiz mit Fragen zum Leseverstehen vorbereitet.

Bitte öffnet zuerst den Text und lest ihn. Leseverstehen: Der Mann, der niemals zu spät kam weiterlesen

Verben mit dem Genitiv – einige Beispiele

Einige bekannte Verben mit Genitivobjekt

Im zweiten Teil des Beitrags über die Verben im Genitiv folgt eine kleine Liste mit Verben, denen ein Genitivobjekt folgt. Diese Verben können aber mit einem zusätzlichen Objekt (Akkusativ oder Dativ) stehen. Viele der Verben mit einem Genitivobjekt sind reflexive Verben, deren Reflexipronomen oft im Akkusativ stehen. Verben mit dem Genitiv – einige Beispiele weiterlesen