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Sie gibt ihm einen Korb.

Hallo,

heute beschäftigen wir uns mit der Redewendung „einen Korb geben“.

Wo liegt der Ursprung dieses Ausdrucks?

Der Ausdruck „einen Korb geben“ stammt aus dem Mittelalter. Wenn ein Mann sich in eine Frau verliebt hatte, ließ sie vom Balkon einen Korb mit einem lockeren Boden herunter.

Wenn er dann in den Korb stieg und der Boden durchbrach, bedeutete dies, dass das Mädchen den Mann nicht wollte. Mehr könnt ihr in Wikipedia lesen.

Wie gebrauchen wir „einen Korb geben“ heutzutage?

Heute verwenden wir diese Redewendung etwas allgemeiner, nicht nur für Beziehungen.

Wir wollen damit eine Absage oder Ablehnung ausdrücken. Wenn wir „einen Korb geben“ verwenden, sagen wir also, dass wir ein Angebot oder einen Wunsch ablehnen.

Beispiele

Der Fußballspieler lehnt das Angebot des Vereins ab. 

Er gibt dem Verein einen Korb.

Sabine kann zu Stefans Party nicht kommen. 

Er gibt ihr einen Korb.

Lernen wir mit diesem Ausdruck etwas für unsere Grammatik?

Ja, absolut.

„Sie gibt ihm einen Korb“ ist ein gutes Beispiel für den Satzbau.

  • Es ist ein Hauptsatz, also steht das Verb auf Position 2.
  • Wir haben eine Transfer-Situation, wo es ein Subjekt (sie) gibt, das einem Empfänger (ihm, Dativ) etwas (einen Korb, Akkusativ) gibt.
  • Das Dativobjekt (ihm) steht vor dem Akkusativobjekt (einen Korb).

 

Theodor Fontane – vom Apotheker zum reisenden Autor

Theodor Fontane gehört zu den bedeutendsten Dichtern und Schriftstellern des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Sein wohl bekanntestes Werk ist der Roman Effi Briest, in dem er den Lebensweg eines 17-jährigen Mädchens beschreibt, das einen wesentlich älteren Mann heiratet, jedoch in dieser Ehe nicht glücklich wird, und nach einem Ehebruch in die Isolation gerät. Viele rechnen sein literarisches Wirken dem „literarischen Realismus“ zu.

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