Archiv der Kategorie: B1

Wie heißt die kleinste Gemeinde in Deutschland?

Häufig sprechen wir über die großen Städte, die Millionenstädte, die Metropolen. Wir alle wissen, Berlin ist mit rund 3,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt Deutschlands, gefolgt von Hamburg und München. Wichtige Zentren sind unter anderem Dresden, Frankfurt, Köln und Stuttgart.

Aber kaum jemand kennt die kleinste Gemeinde Deutschlands, oder?

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Leseverstehen: Der Mann, der niemals zu spät kam

Heute findet ihr hier eine Übung zum Leseverstehen.

Die folgende Geschichte handelt von einem Mann, der fast sein ganzes Leben nicht zu spät kam.

Ich habe zu dem Text ein Quiz mit Fragen zum Leseverstehen vorbereitet.

Bitte öffnet zuerst den Text und lest ihn. Leseverstehen: Der Mann, der niemals zu spät kam weiterlesen

Die Brüder Grimm – die „Märchenonkel“ der Nation

Hallo,

wer deutsche Märchen mag, der kennt die Brüder Grimm.

Die Brüder Grimm sind bis heute sicher die bekanntesten deutschen Märchenautoren. Jeder deutsche Schüler liest in seiner Schulzeit einige Märchen von Jakob Ludwig Karl Grimm (1785 – 1863)  und seinem Bruder Wilhelm Karl Grimm (1786 – 1859).

Die Brüder, die ihr Leben lang zusammen arbeiteten, studierten Rechtswissenschaften, waren aber immer sehr interessiert an der Literatur. So arbeiteten sie zunächst von 1814/1816 bis 1829 als Bibliothekare in Kassel. In der folgenden Zeit wurde zunächst Jakob ordentlicher Professor in Göttingen, fünf Jahre später auch Wilhelm.

Die Brüder verfassten zahlreiche bekannte Märchen, unter ihnen:

  • Hänsel und Gretel
  • Aschenputtel
  • Frau Holle
  • Das tapfere Schneiderlein
  • Die Bremer Stadtmusikanten

Diese und weitere Märchen kann man in mehreren Sprachen auf der Internetseite Grimmstories.com lesen.

Außerdem beschäftigten sie sich wissenschaftlich mit der deutschen Sprache, schrieben Bücher und Texte über die deutsche Sprache und entwickelten ein deutsches Wörterbuch.

Ihre historische Leistung wurde sogar auf einem Geldschein gewürdigt. Auf dem letzten 1000-DM-Schein vor der Einführung des Euros ist ein Portrait der Brüder zu sehen.

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Die Rückseite des Geldscheins zeigt das geöffnete „Deutsche Wörterbuch“.

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Längere Biographien der Brüder Grimm findet ihr auf der Seite von Dieter Wunderlich oder bei Wikipedia.

 

Sie gibt ihm einen Korb.

Hallo,

heute beschäftigen wir uns mit der Redewendung „einen Korb geben“.

Wo liegt der Ursprung dieses Ausdrucks?

Der Ausdruck „einen Korb geben“ stammt aus dem Mittelalter. Wenn ein Mann sich in eine Frau verliebt hatte, ließ sie vom Balkon einen Korb mit einem lockeren Boden herunter.

Wenn er dann in den Korb stieg und der Boden durchbrach, bedeutete dies, dass das Mädchen den Mann nicht wollte. Mehr könnt ihr in Wikipedia lesen.

Wie gebrauchen wir „einen Korb geben“ heutzutage?

Heute verwenden wir diese Redewendung etwas allgemeiner, nicht nur für Beziehungen.

Wir wollen damit eine Absage oder Ablehnung ausdrücken. Wenn wir „einen Korb geben“ verwenden, sagen wir also, dass wir ein Angebot oder einen Wunsch ablehnen.

Beispiele

Der Fußballspieler lehnt das Angebot des Vereins ab. 

Er gibt dem Verein einen Korb.

Sabine kann zu Stefans Party nicht kommen. 

Er gibt ihr einen Korb.

Lernen wir mit diesem Ausdruck etwas für unsere Grammatik?

Ja, absolut.

„Sie gibt ihm einen Korb“ ist ein gutes Beispiel für den Satzbau.

  • Es ist ein Hauptsatz, also steht das Verb auf Position 2.
  • Wir haben eine Transfer-Situation, wo es ein Subjekt (sie) gibt, das einem Empfänger (ihm, Dativ) etwas (einen Korb, Akkusativ) gibt.
  • Das Dativobjekt (ihm) steht vor dem Akkusativobjekt (einen Korb).