Archiv der Kategorie: Leben, Bildung und Arbeit in Deutschland

Hier findet ihr Informationen zu den Themen Leben, Bildung und Arbeit in Deutschland.

Hildegard von Bingen – die erste deutsche Ärztin

Hildegard von Bingen war eine der populärsten und bedeutendsten Frauen das Mittelalters. Viele sehen sie als die erste deutsche Ärztin und Naturforscherin. Sie war aber auch eine begabte Künstlerin, die komponierte und dichtete. Hildegard von Bingen – die erste deutsche Ärztin weiterlesen

Alexander von Humboldt – ein Leben für die Forschung

Hallo,
Alexander von Humboldt (1769 – 1859) ist einer der berühmtesten deutschen Naturforscher, der uns durch seine Forschungsreisen durch Südamerika viele Erfkenntnisse über diesen Kontinent hinterlassen hat.

Viele sehen ihn auch als Mitbegründer der empirischen Geographie, weil er während seiner Reisen neben der Natur auch die Vermessung der bereisten Gebiete im Blick hatte.

Ein Zitat, über das man mal nachdenken kann:
humboldt

Wer mehr über Alexander von Humboldt wissen möchte, kann hier eine Biografie lesen:  Alexander Humboldt

Einige Videos zu Alexander von Humboldt:

 

Halloween

Am 31. Oktber jedes Jahres feiern viele Menschen in Deutschland Halloween. Wir sehen ausgehöhlte Kürbisse, die von innen mit Kerzen beleuchtet werden und Menschen, die Halloween feiern, verkleiden sich als Vampiere oder Gespenster. Einige haben schon lange auf dieses Fest gewartet, für andere ist nur ein importiertes Fest aus den USA. Halloween weiterlesen

Albert Schweitzer – Arzt, Philosoph und Theologe für den Frieden

Hallo,

Albert Schweitzer, geboren am 14. Januar 1875 in Kaysersberg (Elsass), war einer der bekanntesten Ärzte, der einen großen Teil seines Lebens der Entwicklungshilfe in  Gabun (Afrika) widmete.

In dem Dorf Lambaréné am Fluss Ogooué baute er im Jahr 1913 ein Krankenhaus im Urwald, wo er selbst als Arzt tätig war und wohin immer wieder zurückkehrte.

Sein Handeln war nicht nur christlich motiviert, sondern er suchte auch die Freiheit, die er wie folgt definierte:

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Albert Schweitzer war ein Christ, der neben seiner medizinischen Forschung und Tätigkeit auch Theologie studierte und eine Professur erhielt.

1913, kurz vor seinem Aufbruch nach Gabun, verfasste er dementsprechend eine medizinische Doktorarbeit mit theologisch relevanten Thema: „Die psychiatrische Beurteilung Jesu: Darstellung und Kritik“.

Sein Selbstverständnis als Christ definierte er mit diesem Zitat recht treffend:

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Neben zahlreichen theologischen und medizinischen Artikeln und Büchern schrieb Schweitzer auch Beiträge über die klassische Musik,  vor allem über jene von Johann Sebastian Bach.

Für sein Lebenswerk wurde dem aktiven Pazifisten 1953 der Friedensnobelpreis für das Jahr 1952 zugesprochen, der ihm 1954 schließlich verliehen wurde.

Albert Schweitzer starb am 4. September 1965 in Lambaréné.

Näher über Albert Schweitzer kann man sich auf schweitzer.org informieren.

 

Eine Biografie über Albert Schweizer:

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Johann Wolfgang von Goethe – der Dichterfürst

Hallo,

heute geht es um einen der bedeutendsten Dichter Deutschlands, um Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832).
Das Bild zeigt das Gedicht „Sommer“, das er 1810 verfasst hat.

Goethe - Sommer

Biografie

Johann Wolfgang von Goethe gilt als der bedeutendste Dichter Deutschlands. Er wurde am 28. August 1749 in Frankfurt am Main als Sohn eines Anwalts und einer Anwaltstochter geboren. Nachdem Goethe zunächst die Schule besucht hatte, wurde er später von seinem Vater im Haus unterrichtet. Bereits in jungem Alter interessiere er sich für Literatur, las in der Bibliothek seines Vaters und studierte schon mit vier Jahren erste Theaterstücke. Auch begann er mit dem Schreiben kurzer Erzählungen und Fantasiegeschichten.

Sein Jurastudium in Leipzig brachte ihn in Kontakt zu Künstlern und schulte sich in bildenden Künsten, etwa dem Holzschnitzen und dem Radieren.
Johann Gottfried Herder wurde für den jungen Goethe, der ihn unterstüzte, als er seine ersten großen Werke wie das »Heideröslein« verfasste. Erst später – er war ab 1771 als Anwalt tätig schrieb er die Stücke “Götz von Berlichingen” im Jahr 1773 und “Die Leiden des jungen Werther” (1774).

1775 wurde Goethe Minister in Weimar, eine Tätigkeit, in der er jedoch keine Befriedigung fand. So widmete er sich erneut der Literatur und es entstanden Werke wie »Der Erlkönig« und »Das Göttliche«. Er beschäftigte sich auch mit Naturwissenschaften.

Ein einschneidendes Erlebnis war für Johann Wolfgang von Goethe eine Italienreise von 1786 bis 1790, wo er Friedrich Schiller kennen lernte. Es folgten bedeutende Werke wie “Der Zauberlehrling” oder “Die Braut von Korinth”. Der Dichter starb am 22. März 1832 in Weimar.

Heutzutage gehört Literatur von Johann Wolfgang von Goethe zur Pflichtlektüre an deutschen Schulen und das Goethe-Institut hat weltweit die Aufgabe, die deutsche Sprache, Kultur und Literatur zu fördern.

Wo findet man Informationen über Johann Wolfgang von Goethe?

Mehr Informationen über den berühmten deutschen Dichter findet ihr bei derweg.org. Auch Spiegel online informiert auf seiner Seite Projekt Gutenberg über ihn und sein Werk.


 

Paul Nipkow – ein deutscher Pionier der Fernsehtechnik

Hallo,

Paul Julius Gottlieb Nipkow gilt für viele als der Erfinder des Fernsehens.

Der 1860 in Lauenburg (Pommern) geborene Techniker entwickelte 1883 seine spiralförmige „Nipkow-Scheibe“, mit der er ein Bild, wie ein Mosaik in einzelne Punkte zerlegen konnte, damit das Bild dann übertragen werden konnte.

Nach dem ersten Weltkrieg kam seine Scheibe zunächst häufig zum Einsatz, wurde jedoch später durch modernere Techniken ersetzt.

1935 wurde der erste öffentliche Fernsehsender der Welt, der nach Paul Nipkow benannt wurde, in Betrieb genommen. Dieser Fernehsender „Paul Nipkow“ (auch: Deutscher Fernseh-Rundfunk) sendete in dieser Zeit meist an Fernsehgeräte, die in Räumen für 20 bis 40 Personen standen.

Ebenfalls im Jahr 1935 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Naturwissenschaften durch die Johann-Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt verliehen.

Paul Nipkow starb im Jahr 1940 in Berlin und erhielt ein Staatsbegräbnis.

 

Mehr über Paul Nipkow findet ihr auf der Internetseite helles-koepfchen.de, die auch über andere Pioniere der Fernsehtechnik informiert.

Die Deutsche Welle veröffentlichte in ihrer Serie „Kalenderblatt“ einen kleinen Beitrag zu Paul Nipkow. Ihr könnt dort auch eine Audio-Datei hören und herunterladen.