Die Wörter TOD und STERBEN – einige Synonyme

Hallo,

es gibt Menschen, die sagen: „Der Tod gehört zum Leben.“
Jedoch ist es in der deutschen Sprache (wie in anderen Sprachen) manchmal schwer, das passende Wort für den Tod oder das Verb sterben zu finden.

Es hängt sehr von der konkreten Situation ab, wann wir welches Wort gebrauchen.

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Habt ihr schon gewusst ? … Das Nomen LEUTE immer im Plural

Schon gewusst

Hallo,

habt ihr schon gewusst, dass das Wort „Leute“ (= people) immer im Plural gebraucht wird?

Beispiel:

Die Leute gehen jeden Sonntag in den Park.

Die Deklination von LEUTE
Nominativ die Leute
Akkusativ die Leute
Dativ den Leuten
Genitiv der Leute

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Die Wörter TOD und STERBEN – eine Einführung

Hallo,

das Thema ‚Tod‘ ist in den deutschsprachigen Ländern eine sehr delikate Sache. Man muss in einigen Situationen sehr genau aufpassen, wie man sich ausdrückt, wenn man über den Tod und das Verb ‚sterben‘ spricht.

Das Verb ’sterben‘

Wenn ein Mensch, ein Tier oder eine Pflanze aufhört zu leben, ist das wichtigste und bekannteste Verb dafür ‚sterben‘.

Es ist ein unregelmäßiges Verb mit der Stammänderung von -e- nach -i- in der zweiten und dritten Person Singular.

Das Verb ‚sterben‘ wird folgendermaßen konjugiert:

ich sterbe

du stirbst

er / sie / es / man stirbt

wir sterben

ihr sterbt

sie / Sie sterben

Es ist ein Verb der Zustandsveränderung. Deshalb bilden wir das Perfekt mit ‚sein‚ und dem Partizip II ‚gestorben‘.

Der Patient ist gestorben.

Welche Nomen und Adjektive gibt es für ’sterben‘?

Wenn wir über den Prozess sprechen wollen, verwenden wir als ein sinnvolles Nomen

das Sterben .

Wenn wir über das Ergebnis des Sterbens sprechen wollen, verwenden wir als ein sinnvolles Nomen

der Tod .

Die Deklinkation dazu ist die starke Deklination:

Die Deklination ist im Singular folgendermaßen:

Nominativ:  der Tod

Akkusativ:  den Tod

Dativ:  dem Tod

Genitiv:  des Todes

Der Gebrauch des Plurals ist bei diesem Nomen jedoch sehr selten, aber die Deklination im Plural ist:

Nominativ:  die Tode

Akkusativ:  die Tode

Dativ:  den Toden

Genitiv:  der Tode

Das meistgebrauchte Adjektiv, das den Zustand nach dem Ende des Lebens bezeichnet, heißt

tot

Daraus bekommen wir dann auch ein Substantiv / Nomen, wenn wir das Adjektiv deklinieren und mit Großbuchstaben am Anfang schreiben. Also nominalisieren wir einfach das Adjektiv:

der Tote / die Tote / (das Tote)*

ein Toter / eine Tote / (ein Totes)* 

Jedoch werden auch Substantive / Nomen verwendet, die von Partizipien der Verben stammen:

sterben ⇒ gestorben ⇒ der / die / (das)* Gestorbene

versterben ⇒ verstorben ⇒ der / die / (das)* Verstorbene

* Wir gebrauchen das Nomen wird fast nie im Neutrum.

 

In einem anderen Beitrag schreibe ich über Synonyme zu ‚Tod‘ und  ’sterben‘.

 

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Das Sprachrad „Wheel“ für unregelmäßige Verben – ein nützlicher Helfer

Hallo,

eine gute Innovation beim Lernen von Sprachen sind Sprachräder. Die Sprachdrehscheibe „WHEEL Deutsch – unregelmäßige Verben“ der Firma Hueber zeigt an ihrem Rand die wichtigsten unregelmäßigen Verben an.

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Albert Schweitzer – Arzt, Philosoph und Theologe für den Frieden

Hallo,

Albert Schweitzer, geboren am 14. Januar 1875 in Kaysersberg (Elsass), war einer der bekanntesten Ärzte, der einen großen Teil seines Lebens der Entwicklungshilfe in  Gabun (Afrika) widmete.

In dem Dorf Lambaréné am Fluss Ogooué baute er im Jahr 1913 ein Krankenhaus im Urwald, wo er selbst als Arzt tätig war und wohin immer wieder zurückkehrte.

Sein Handeln war nicht nur christlich motiviert, sondern er suchte auch die Freiheit, die er wie folgt definierte:

albert-schweitzer-zitat

Albert Schweitzer war ein Christ, der neben seiner medizinischen Forschung und Tätigkeit auch Theologie studierte und eine Professur erhielt.

1913, kurz vor seinem Aufbruch nach Gabun, verfasste er dementsprechend eine medizinische Doktorarbeit mit theologisch relevanten Thema: „Die psychiatrische Beurteilung Jesu: Darstellung und Kritik“.

Sein Selbstverständnis als Christ definierte er mit diesem Zitat recht treffend:

zitat_as

Neben zahlreichen theologischen und medizinischen Artikeln und Büchern schrieb Schweitzer auch Beiträge über die klassische Musik,  vor allem über jene von Johann Sebastian Bach.

Für sein Lebenswerk wurde dem aktiven Pazifisten 1953 der Friedensnobelpreis für das Jahr 1952 zugesprochen, der ihm 1954 schließlich verliehen wurde.

Albert Schweitzer starb am 4. September 1965 in Lambaréné.

Näher über Albert Schweitzer kann man sich auf schweitzer.org informieren.

 

Eine Biografie über Albert Schweizer:

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Deutsch – die Mathematik unter den Sprachen oder Chaos?

Hallo,

da ich im Moment im Urlaub bin, präsentiere ich euch heute mal kein Gedicht, sondern nur einige Meinungen, die ich über die deutsche Sprache gefunden habe.

 

Deutsch als Mathematik unter den Sprachen (Weibo - chin Social media)

 

 

Quelle: Weibo (chinesisches soziales Netzwerk)

 

Hat der Großvater recht?

 

Mark Twain, der amerikanische Schriftsteller, sah dies ein bisschen anders:

Mark Twain

 

Der britische Schriftsteller, Oscar Wilde, stellte sogar resigniert fest:

Oscar Wilde

Wie seht ihr das ?