Habt ihr schon gewusst … ? – (Nomenendung mit -e)

Schon gewusst

Hallo,

habt ihr schon gewusst, dass etwa 70 % der Nomen, die auf -e enden, weiblich sind?

Einige Beispiele:

die Katze, die Sache, die Tasse, die Kiste, die Tasse, …

Aber eine wichtige Ausnahme ist zum Beispiel “ der Junge“ .

Dieses Buch kann eine Hilfe beim Lernen der richtigen Artikel sein:

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Wie den richtigen Artikel an der Endung des Nomens erkennen?
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Andere Themen der Grammatik (Liste)
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Buchtipp: Tatsachen über Deutschland

Hallo,

wer Deutschland kennen lernen will, sollte natürlich nach Deutschland reisen.

Wenn ihr Deutschland vorher aber schon kennen lernen wollt, bietet die Internetseite „Tatsachen über Deutschland“ ein gutes Buch an, das sehr breit und allgemein über Deutschland informiert.

Was lernt ihr?

Das Buch gibt euch einen guten Überblick über Deutschland. Neben dem politischen System, der Geschichte, der Wirtschaft und dem Bildungssystem werden unter anderem auch kulturelle und gesellschaftliche Themen in guter und übersichtlicher Weise erklärt. Der Leser erfährt, wie Deutschland organisiert ist und lernt auch ein bisschen etwas über die Deutschen, ihre Werte und Lebensweise.

Wie bekommt ihr das Buch?

Das Buch aus dem Jahr 2015 kann als e-Paper gelesen werden oder als PDF heruntergeladen werden.

Von „Tatsachen über Deutschland“ gibt es eine Verson mit 180 Seiten für Erwachsene und eine Version mit 80 Seiten für junge Menschen.

Wo findet ihr das Buch?

Das Buch „Tatsachen über Deutschland“ findet ihr auf der Internetseite tatsachen-ueber-deutschland.de .

Es ist gratis.

Wenn man das e-Paper nur lesen möchte, kann man vor dem Öffnen die Sprache, in der man es lesen möchte, wählen. Die Auswahl findet ihr oben auf der Seite.

Die Version für Erwachsene könnt ihr in deutscher Sprache oder  in 18 weiteren Sprachen, die Version für Jugendliche in Deutsch oder in acht weiteren Sprachen als PDF-Datei herunterladen.

Was gibt es noch?

Außerdem bietet die Seite auch an, andere Bücher zu bestimmten Themen zu suchen, wenn ihr ein Wort in das Suchfenster schreibt.

 

Mehr touristische Informationen findet ihr unter anderem in diesem Buch:

 

Das Sprachrad „Wheel“ für feste Präpositionen – eine wirkliche Hilfe

Hallo,

ein guter Helfer beim Deutschlernen sind Sprachdrehscheiben.

Heute stelle ich euch das Sprachrad “Wheel – Präpositionen” von Hueber vor.

Mit diesem kleinen Helfer könnt ihr den Gebrauch von über 100 Adjektiven, Substantiven und Verben mit festen Präpositionen trainieren.

Wenn man an dem Rad dreht, erscheint links unten ein Ausdruck, bei dem die Präposition und die Angabe zu Akkusativ oder Dativ fehlt.

Deutsch - Wheel Präpositionen
Wheel“ für feste Präpositionen

Auf der rechten Seite des Rades kann man aber zugleich die nötige Präposition und den richtigen Fall (Akkusativ oder Dativ) sehen.

In der Mitte des Rades stehen einige Beispiele für Ausdrücke mit festen Präpositionen, bei denen immer Akkusativ (z.B. nach der Präposition “gegen”)  oder immer Dativ (z.B. nach der Präposition “bei”) folgt. Auch werden Beispiele für Ausdrücke mit festen Präpositionen genannt, wo – je nach Ausdruck – Akkusativ oder Dativ folgt (z.B. nach der Präposition “an”).

Die kleine und praktische Scheibe kann man hier bekommen:
Deutsch – Präpositionen: Wheel – Deutsch – Präpositionen

 

Ähnliche Sprachdrehscheiben gibt es für unregelmäβige Verben, Artikel, Modalverben, Adjektive und die Deklinationen (Adjektiv oder Dativ).

Friedrich von Schiller – ein Dichter der Weltliteratur

Hallo,

Friedrich von Schiller war einer der berühmtesten Dichter der Weimarer Klassik.  Neben der Dichtung widmete er sich auch der Philosophie und der Geschichte. Er schrieb zahlreiche Gedichte, Dramen und Essays, wovon viele zur Weltliteratur gehören.

Schiller wird oft mit Goethe, mit dem er gut befreundet war, in der Bedeutung seiner Literatur auf eine Stufe gestellt. Seine Werke zählen zur Pflichtlektüre an deutschen Schulen.

Das folgende Bild zeigt sein Gedicht „Kolumbus“, in dem er die Leistung des Seefahrers und Entdeckers Amerikas würdigt.

Kolumbus

 

Biografie

Johann Christoph Friedrich von Schiller wurde am 10. November 1759 als einziger Sohn eines Militärarztes und der Tochter eines Bäckers in Marbach am Neckar, Württemberg geboren.

Er hatte fünf Schwestern, mit denen er Gmünd, Lorch, und nach dem beruflich bedingten Wechsel des Vaters nach Ludwigigsburg in der dortigen Garnison auf.

Er besuchte er die Lateinschule und begann 1773 ein Studium der Rechtswissenschaften auf der Hohen Karlsschule. Da dieses Studium jedoch auf Befehl des Herzogs absolvieren sollte, war er kaum motiviert und begann er zwei Jahre später ein Studium der Medizin an der Militärakademie in Stuttgart, wo er 1780 promovierte.

Jedoch schon in dieser Zeit beschäftigt er sich sehr mit Literatur. Er las gemeinsam mit Kommilitonen Werke von Shakespeare, Lessing, Rousseau und seinem späteren Freund Goethe. Er tat dies heimlich, weil das Lesen dieser Autoren von der Militärakademie verboten war.

Seine eigene Karriere als Literat begann mit schon mit seinem ersten Stück „Die Räuber“, das 1782 zum ersten Mal aufgeführt wurde. Dieses Stück machte Schiller zu einem bedeutenden Protagonisten der Literaturepoche des „Sturm und Drang“. 

Flucht aus Würtemberg

Politisch verfolgt durch den Herzog von Würtemberg, floh Schiller wegen eines Schreibverbotes im Jahr 1782 zunächst nach Thüringen, zog aber im Jahr 1783 nach Mannheim, um dort am Theater in Mannheim zu arbeiten. 

In jenen Tagen entsthen weitere bedeutsame Theaterstücke, wie „Don Carlos. Infant von Spanien“ und „Kabale und Liebe“, welche sich beide zu Publikumserfolgen entwickeln. Dennoch litt er ständig unter Geldknappheit und musste sich teilweise Geld bei Freunden und bekannten leihen.

Sein Leben in Thüringen

1785 lernte Schiller in Leipzig seinen späteren Förderer, Christian Gottfried Körner, kennen. In den folgenden Jahren knüpfte er  in Weimar Kontakte zu Goethe, Herder und Wieland. Diese Autoren gelten heute als die wichtigsten Autoren der Weimarer Klassik.

Im Jahr 1790 wird er zum Hofrat ernannt und heiratet im selben Jahr Charlotte von Lengefeld. Beide Ereignisse verbessern auch seine finanzielle Lage. Auch sein Buch „Geschichte des Dreißigjährigen Krieges“ erscheint in jenem Jahr erstmals.

Friedrich von Schiller, 1794, portraitiert von Ludovike Semanowiz

Schiller hatte mehrere Staatsbürgerschaften inne. Zunächst als Württemberger auf die Welt gekommen, wurde später Bürger von Sachsen-Weimar. Im Jahr 1792, nur drei Jahre nach der französischen Revolution, wurde ihm er die französische Staatsbürgerschaft verliehen, womit Frankreich seinen Kampf für Freiheit und gegen Tyrannei durch das Theaterstück „Die Räuber“ anerkannte und würdigte.

In den folgenden Jahren intensivierte der Dichter seine Freundschaft mit Goethe und lernte auf Reisen weitere Persönlichkeiten der Zeitgeschichte kennen, etwa Schelling, Fichte, Hölderlin und die Gebrüder Humboldt.

Im Jahr 1797 entstanden im sogenannten „Balladen-Jahr“ seine bedeutenden Balladen-Gedichte „Der Taucher“, „Der Handschuh“, „Der Ring des Polykrates“, „Die Bürgschaft“.

1798 ließ er die „Wallenstein“-Trilologie, im Jahr 1800 „Maria Stuart“ folgen.

Ein weiteres, die Zeit prägendes Theaterstück, „Die Jungfrau von Orleans“, wurde 1801 erstmals in Berlin gezeigt.

Im Jahre 1802 erhielt Friedrich Schiller vom Kaiser auf Vorschlag des Herzogs von Weimar den Adelstitel und durfte sich fortan Friedrich VON Schiller nennen.

Friedrich von Schiller starb am 9. Mai 1805 in Weimar an einer Lungenentzündung.

Wenn ihr mehr über Friedrich von Schiller wissen möchtet, könnte dieses Buch für euch interessant sein:

 

Paul Nipkow – ein deutscher Pionier der Fernsehtechnik

Hallo,

Paul Julius Gottlieb Nipkow gilt für viele als der Erfinder des Fernsehens.

Der 1860 in Lauenburg (Pommern) geborene Techniker entwickelte 1883 seine spiralförmige „Nipkow-Scheibe“, mit der er ein Bild, wie ein Mosaik in einzelne Punkte zerlegen konnte, damit das Bild dann übertragen werden konnte.

Nach dem ersten Weltkrieg kam seine Scheibe zunächst häufig zum Einsatz, wurde jedoch später durch modernere Techniken ersetzt.

1935 wurde der erste öffentliche Fernsehsender der Welt, der nach Paul Nipkow benannt wurde, in Betrieb genommen. Dieser Fernehsender „Paul Nipkow“ (auch: Deutscher Fernseh-Rundfunk) sendete in dieser Zeit meist an Fernsehgeräte, die in Räumen für 20 bis 40 Personen standen.

Ebenfalls im Jahr 1935 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Naturwissenschaften durch die Johann-Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt verliehen.

Paul Nipkow starb im Jahr 1940 in Berlin und erhielt ein Staatsbegräbnis.

 

Mehr über Paul Nipkow findet ihr auf der Internetseite helles-koepfchen.de, die auch über andere Pioniere der Fernsehtechnik informiert.

Die Deutsche Welle veröffentlichte in ihrer Serie „Kalenderblatt“ einen kleinen Beitrag zu Paul Nipkow. Ihr könnt dort auch eine Audio-Datei hören und herunterladen.

 

Martin Luther – der Reformator

Hallo,

Martin Luther war einer der bekanntesten Persönlichkeiten des Mittelalters.

Er lebte von 1483 – 1546 und begann seine berufliche Laufbahn zunächst als Augustinermönch.

Später wandelte sich jedoch seine Haltung gegenüber der katholischen Kirche und er stand ihr und ihren Praktiken zunehmend kritisch gegenüber, was ihn schließlich zum „Reformator“ werden ließ.

Er wird deshalb als Gründer der evangelischen Kirche in Deutschland gesehen.

Zu seinen Lebensleistungen gehörte aber auch, dass er durch seine Bibelübersetzung einen wichtigen Beitrag zur Entstehung der neuhochdeutschen, einheitlichen Schriftsprache leistete.

Martin Luther war auch ein Freund klarer Worte, wie man es am Zitat sehen kann.

Öèôðîâàÿ ðåïðîäóêöèÿ íàõîäèòñÿ â èíòåðíåò-ìóçåå gallerix.ru

Wer mehr über Martin Luther erfahren möchte, kann das hier tun: Luther.de .